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Die sechs Hausstrände von Havanna, die sogenannten Playas del Este, beginnen 15 Kilometer östlich der Hauptstadt mit dem Dörfchen Bacuranao und reichen in geographischer Anordnung über Tarará, El Mégano, Santa María del Mar, Boca Ciega und Guanabo bis zu der Bucht der 55 Kilometer von Havanna entfernten Ortschaft Jibacoa. Wie an einer Perlenkette reihen sie sich in regelmäßigem Abstand entlang der in diesem Abschnitt von Palmen gesäumten Atlantik-Küste, an der es vor allem in den Sommermonaten und erst recht an den Wochenenden von Besuchern nur so wimmelt. Wenngleich an allen sieben Stränden schon wegen der Nähe zu Havanna cubanische Ausflügler und einheimische Urlauber dominieren, was keineswegs eines gewissen Charmes entbehrt und durchaus eine lustige Bereicherung des Erfahrungsschatzes sein kann, so sind die Orte dennoch völlig unterschiedlich strukturiert und geprägt. Während Santa María del Mar etwa schon allein durch die Vielzahl der Hotel-Resorts eher den europäischen Touristen anspricht, wird man sich ein paar Kilometer weiter in Guanabo mit seinen zahlreichen Privatunterkünften als Ausländer schon beinahe allein unter Cubanern fühlen um nur die beiden Extreme zu nennen. Verkehrstechnisch sind die Playas del Este außergewöhnlich gut angebunden. Neben dem Autobus 162, der vom Hauptbahnhof Havannas verkehrt, setzt auch Víazul einen eigenen Kleinbus ein, der vom Terminal in der Avenida 26 esquina Zoológico zweimal täglich Sonnenanbeter an die Strände bringt. Kurz davor passieren die öffentlichen Verkehrsmittel auf ihrem Weg das Fischerdorf Cojímar, genau genommen ein Stadtteil Havannas und nicht den Playas del Este zuzurechnen, aber dennoch sehenswert. Denn dort lag einst die Yacht „Pilar“ von Literatur-Noblpreisträger Ernest Hemigway vor Anker, dort wurde er zu seinem viel gerühmten Bestseller „Der alte Mann und das Meer“ inspiriert, dort lebte auch der Kapitän seines Bootes, Gregorio Fuentes, der als Vorlage für die Romanfigur Santiago diente, den Hemingway tagelang mit einem gewaltigen Marlin kämpfen ließ. Dafür setzten ihm die Fischer von Cojímar ein Denkmal. In dem kleinen Parque Ernest Hemingway, der das Monument umgibt, heißt es auf einem Gedenkstein: „In dankbarer Erinnerung von der Bevölkerung Cojímars für den unsterblichen Autor von ,Der alte Mann und das Meer‘.“
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